Teil I – Vertrag und Leistungsumfang
1. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
Diese Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Verträge über die entgeltliche, für die jeweilige Vertragsdauer gewährte Nutzung der von Leon Gremer unter der Bezeichnung „EasyBench – Inhaber Leon Gremer“ angebotenen Software-as-a-Service-Leistungen. Vertragspartner auf Kundenseite können ausschließlich Unternehmer sein. Die Firma „EasyBench – Inhaber Leon Gremer“ wird nachfolgend als „Anbieter“, der Vertragspartner als „Kunde“ und die über das Internet bereitgestellte Anwendung EasyBench als „Software“ bezeichnet.
Der Anbieter ermöglicht dem Kunden den Online-Zugriff auf die Software und stellt den vertraglich vorgesehenen Speicherplatz auf seinen Systemen bereit. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Einbeziehung ausdrücklich zugestimmt hat.
Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person sowie jede rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Soweit die Software auf Leistungen externer Anbieter verweist oder den technischen Zugang zu solchen Leistungen ermöglicht, werden diese Drittleistungen nicht Gegenstand dieser Bedingungen. Für sie gelten die Vereinbarungen zwischen Kunde und Drittanbieter beziehungsweise die gesetzlichen Regelungen; der Anbieter vermittelt lediglich den technischen Zugriff.
2. Bereitstellung der Software
Die Software verbleibt auf den Systemen des Anbieters und wird dem Kunden während der vereinbarten Laufzeit über das Internet zugänglich gemacht. Maßgeblich für Funktionen und technische Eigenschaften ist die jeweils auf der Website veröffentlichte Leistungsbeschreibung.
Geschuldet ist ausschließlich die dort beschriebene Bereitstellung. Die Datenverbindung zwischen der technischen Umgebung des Kunden und den Systemen des Anbieters gehört nicht zum Leistungsumfang.
Der Anbieter entwickelt und aktualisiert die Software in nicht festgelegten Abständen. Nutzbar ist jeweils die aktuelle bereitgestellte Version; ein Anspruch auf einen bestimmten Entwicklungsstand oder auf die Beibehaltung einzelner Gestaltungen besteht nicht.
Der Umfang des bereitgestellten Speicherplatzes sowie etwaige zusätzliche Supportleistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung. Eine Bedienungsanleitung wird elektronisch zur Verfügung gestellt.
Eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit kann technisch nicht zugesichert werden. Der Anbieter bemüht sich um einen möglichst stabilen Betrieb. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Kapazitätsgrenzen, Störungen öffentlicher Kommunikationsnetze, Stromausfälle und sonstige außerhalb seines Einflussbereichs liegende Ereignisse können den Dienst zeitweise beeinträchtigen oder unterbrechen.
Der Anbieter setzt dem Stand der Technik entsprechende Sicherungsmaßnahmen ein. Eine eigenständige Verwahrungs- oder Obhutspflicht für Kundendaten wird dadurch nicht begründet. Der Kunde bleibt für eine angemessene eigene Datensicherung verantwortlich.
3. Anpassung des Leistungsangebots
Der Anbieter darf Leistungen verändern oder durch abweichende Leistungen ersetzen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist.
Eine Anpassung ist insbesondere zulässig, wenn sie
- durch eine geänderte Rechtslage erforderlich wird,
- zur Umsetzung einer gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung notwendig ist,
- der Beseitigung von Sicherheitslücken dient,
- für den Kunden ausschließlich vorteilhaft ist oder
- nur technische oder organisatorische Abläufe betrifft und den Kunden nicht wesentlich beeinträchtigt.
Rein optische Änderungen oder eine neue Anordnung vorhandener Funktionen gelten nicht als Leistungsänderung im Sinne dieser Regelung, sofern der Leistungsinhalt dadurch nur unwesentlich berührt wird.
4. Zustandekommen des Vertrags
Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein verbindliches Angebot des Anbieters. Sie ermöglicht dem Kunden, über das Online-Bestellformular selbst ein verbindliches Angebot abzugeben.
Das Angebot wird abgegeben, sobald der Kunde die erforderlichen Angaben eingetragen und den abschließenden Bestellbutton betätigt hat.
Der Anbieter kann das Angebot innerhalb von fünf Tagen annehmen. Die Annahme erfolgt entweder durch Zugang einer schriftlichen oder in Textform übermittelten Auftragsbestätigung oder dadurch, dass der Kunde zur Zahlung aufgefordert wird. Treffen mehrere Annahmehandlungen zusammen, ist die zuerst eintretende maßgeblich. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Bestellung und endet mit Ablauf des fünften folgenden Tages. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Annahme, ist der Kunde an sein Angebot nicht mehr gebunden.
Wählt der Kunde eine über PayPal angebotene Zahlungsart, wird die Zahlung durch PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, nach den jeweils einschlägigen PayPal-Bedingungen abgewickelt. Bei dieser Zahlungsart nimmt der Anbieter das Angebot bereits mit dem Anklicken des abschließenden Bestellbuttons an.
Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss gespeichert und dem Kunden in Textform übermittelt. Eine darüber hinausgehende Bereitstellung erfolgt nicht. Besteht bereits ein Nutzerkonto, können dort archivierte Bestelldaten mit den persönlichen Zugangsdaten abgerufen werden.
Bis zum Auslösen der Bestellung kann der Kunde Eingabefehler anhand der angezeigten Informationen erkennen und mit den üblichen Tastatur- und Mausfunktionen berichtigen. Die Vergrößerungsfunktion des Browsers kann zur besseren Kontrolle genutzt werden.
Vertragssprache ist Deutsch. Bestellabwicklung und Kommunikation erfolgen regelmäßig per E-Mail und automatisierten Verfahren. Der Kunde muss eine zutreffende, empfangsbereite E-Mail-Adresse angeben und seine Spamfilter so konfigurieren, dass Nachrichten des Anbieters und eingesetzter Abwicklungsdienstleister zugestellt werden.
Verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, wird der während der Registrierung verlinkte Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO Bestandteil des Hauptvertrags. Mit Aktivierung der vorgesehenen Checkbox und Abgabe der Bestellung bietet der Kunde zugleich den Abschluss dieses Vertrags an; der Anbieter nimmt ihn zusammen mit dem Hauptvertrag an. Bei Widersprüchen gehen dessen datenschutzrechtliche Regelungen vor.